Krieg in der Ukraine, aber auch im Nahen Osten, und anderen Teilen der Welt. Auch Deutschland und Europa sollen kriegsbereit werden.
Was müssen wir anschauen und heilen, um trotzdem zu einer positiven Zukunft zu gelangen?
Der Schlüssel dazu ist, von einem gesunden Ich ausgehend in eine tiefe Verbundenheit zu kommen. Eine Verbundenheit mit uns selbst, unserem Körper, der Erde, der Menschheit, dem Universum und dem Göttlichen.
Und in dieser tiefen Verbundenheit gilt es, die urmännliche Kraft zu heilen und zu integrieren.
Aufstellungsbeginn: Wir (die Teilnehmer), der Krieg, das Urmännliche, die fehlende Verbindung mit uns selbst, unserem Körper, der Erde, den anderen Menschen, dem Leben, dem Universum und dem Göttlichen ("Unverbundenheit"), die Opfer des Krieges, eine positive Zukunft in Frieden und Freiheit
Anfangssituation
Wir waren am Anfang in einer ziemlichen Beziehungslosigkeit zu allem. Der Krieg war im ganzen Raum sehr präsent. Nicht nur als eigentlicher Krieg mit Waffen, sondern auch in anderen Lebensbereichen, wo um Dinge gekämpft wird. Auch als Krieg zwischen den Geschlechtern.
Die positive Zukunft war als Möglichkeit auch da, aber wir waren in einem eigenen Raum, und diese Möglichkeit war im Moment draußen, wie durch eine Membran davon getrennt.
Die "Unverbundenheit" - die fehlende innere Verbindung mit dem Göttlichen und allem Lebendigen war in der Mitte und prägte den ganzen Raum. Wenn der Krieg und auch das Urmännliche dorthin schauten, wurden sie aggressiv.
Die Opfer des Krieges waren: das Weibliche, die Verbundenheit und das Glück. Es war aber auch das ungefühlte Leid dort, erdgebundene Seelen und Ähnliches. "Das Leben sollte schnell, irgendwie weitergehen." - deshalb gab es wenig bis kein Raum und Aufmerksamkeit dafür. Aber das Leben danach war entsprechend verarmt und von den Kriegstraumen geprägt.
Das Urmännliche hatte kaum bis keine Beziehung zu uns Teilnehmern. Mit dem Krieg dagegen war es in besonderer Verbindung. Im Krieg kam die unerlöste Gestalt dieser Kraft zum Ausdruck.
Der Ursprung des Krieges und der Unverbundenheit in der Menschheitsgeschichte
Dies zeigte sich als Erstes und war ein zentraler Punkt: das Lemurien-Trauma. In Lemurien waren wir als Menschheit in einer tiefen Verbundenheit mit allem, jedoch in einer Art kindlichem Bewusstsein und Naivität. Als in uns die Ich-Kraft zunächst erwachte und später zum unerlösten Ego wurde, das die atlantische Kultur prägte, führte dies irgendwann zur Zerstörung und dem Untergang Lemuriens. Dies traumatisierte einerseits unsere Allverbundenheit, weil wir über sie das ganze Leid des schlimmen Geschehens auf uns einströmte. Deshalb gaben wir diese Allverbundenheit auf. Zum anderen war dies die Geburtsstunde der Kriege auf der Erde. Denn Kriege sind immer ein Ausdruck von Unverbundenheit: Wir können keinen Krieg mit jemanden führen, bei dem wir fühlen, dass wir auf einer tiefen Ebene eins sind.
Es zeigte sich, dass die ursprüngliche Allverbundenheit zu stark war. Es fehlte der Filter der eigenen Ich- Grenzen, um uns und unsere Gefühle gegenüber der Welt um uns gesund abzugrenzen.
Wir konnten in der Aufstellung zunächst die gesunde Ich-Kraft integrieren, sodass wir zunächst nur das eigene Leid heilend fühlen konnten und nicht gleich das der ganzen Welt. Dann war es möglich, das eigene Ich zu fühlen und davon ausgehend die Welt um uns, ohne uns darin zu verlieren. So konnten wir durch heilendes Fühlen diese Allverbundenheit in einer gereiften Form - mit den integrierten Ich-Grenzen wieder aus dem Trauma befreien, in dem sie in uns gefangen war.
Zuwendung zu den Opfern des Krieges
In einem nächsten Schritt wandten wir uns den Opfern der Kriege zu. Wir (Menschen), bzw. unsere Ahnen hatten bisher keinen Weg gehabt und gewusst, gut damit umzugehen: Gefühle wurden verdrängt, weggesperrt und zugeschüttet, Traumen weitergegeben, etc. Jetzt aber baten wir einen besseren Umgang damit dazu. Er bestand vor allem in einem bewussten, heilendem, liebevollen Fühlen und Hinschauen. Aber auch darin, erdgebundene Seelen ins Licht zu führen, Traumen zu heilen, etc.
Unsere Seelenanteile im Kriegsfeld
Im Kriegsgeschehen, das um uns herum ist, manifestierten sich Seelenanteile von uns. Dies wurde als nächstes deutlich. Wehrhaftigkeit, sich durchsetzen, für den eigenen Willen eintreten. Das, was wir nicht bei uns in gesunder Weise integriert hatten, manifestierte sich ungesund im Außen in dem Energiefeld von Krieg. Bevor wir diese Kraft bei uns wieder integrieren konnten, stand aber noch etwas im Weg: Die Kraft des Neins und der Trennung war in uns sehr negativ bewertetet und von uns selbst abgelehnt. Wir hatten uns mit ihr von der göttlichen Quelle getrennt, um unser Ich besser zu spüren und zu entwickeln. Bald aber verurteilten wir uns selbst dafür und lehnten diese Kraft in uns ab. Wir mussten hier alle Bewertungen und Selbstverurteilungen loslassen. Als wir sie wieder angenommen hatten, war sie auch ein Schlüssel, um uns jetzt wieder mit der göttlichen Quelle zu verbinden. Jetzt konnten wir auch wieder unsere Durchsetzungskraft und Wehrhaftigkeit integrieren. Allerdings fehlte ihr noch die urmännliche Kraft.
Wir und das Urmännliche
Jetzt konnten wir zur urmännlichen Kraft schauen. Sie war sehr weit weg und hatte kaum mitbekommen, was bei uns geschehen war. Wir hatten immer noch keine gute Verbindung dort hin. Es hatte ja auch die allgemeine Verbundenheit gefehlt. Das Urmännliche wiederum war von den Gefühlen abgeschnitten, gleichzeitig aber in einer Art von Traurigkeit und Depression, weil es sehr viel Ablehnung erlebt hatte.
Die Opferteile bei uns hatten eine große Wut auf das Urmännliche und sein gefühlloses Handeln. Andere (weibliche) Anteile verurteilten das Urmännliche sehr und gaben ihm die Schuld an der Zerstörung auf der Erde, der Unterdrückung der Frau, den Vergewaltigungen, Kriegen, etc. Es gab Versuche, eine Kultur ohne die urmännliche Kraft aufzubauen und sie draußen zu halten, wie z.B. Avalon. Man fühlte sich dabei moralisch überlegen, in dem man Werte wie gegenseitige Fürsorge, Verbundenheit, Gemeinschaft, etc. in den Mittelpunkt stellte.
Das Urmännliche erlebte dabei aber die Ausgrenzung und Ablehnung. Die Wut und Ablehnung gegenüber er urmännlichen Kraft traf vor allem das männliche Kind. Das männliche Kind musste durch starke und mächtige mütterliche und weibliche Felder, die das Urmännliche ablehnten, bevor es eigenständig und erwachsen werden konnte. Es war für es fast unmöglich zu einem heilen und authentischen Bild von Männlichkeit zu kommen. Es musste vielmehr alles Kindlich-Fühlende hinter sich lassen und ablegen, um überhaupt in eine erwachsene Männlichkeit kommen zu können.
Bei uns war ein sehr starkes Bollwerk, das sich gegen das Urmännliche richtete. So konnte keine Heilung geschehen. Das Bollwerk musste erst ein großes Stück zurücktreten. Es war auch übergriffig und nah, vor allem bei dem männlichen Kindanteil gewesen, dem das als negativ bewertete Männliche aberzogen werden sollte.
Das Weibliche, das das Urmännliche schätzt
Die weibliche Hingabe und Liebe zum Urmännlichen war ganz verdrängt und in diesem weiblichen Bollwerk abgelehnt. Doch in der Integration dieser weiblichen Kraft verbarg sich die Lösung für das ganze Feld, einschließlich der Kriegsenergie.
Es war das Weibliche, das das Urmännliche schätzt, ehrt, es sein lässt und ihm Raum gibt. Als wir es zum Urmännlichen kommen ließen, änderte sich das ganze Bild. Das männliche Kind fing an, aufzublühen. Das Urmännliche wurde heil. Die Kriegsenergie verwandelte sich. Das männliche Kind konnte ein positives Bild und Vorbild von Männlichkeit finden - in dem Urmännlichen, das sein durfte und wertgeschätzt war.
Die Beziehung von uns zum Urmännlichen
Wir/bzw. die anderen weiblichen Anteile in uns, konnten aber noch nicht eine gute Beziehung zum Urmännlichen kommen. Hier zeigte sich noch eine starke Ablehnung, ja Wut und Hass und Kampf auch mit Magie gegen den Teil des Weiblichen, der dem Urmännlichen Raum gibt. Dies musste erst angeschaut und aufgelöst und durch etwas Besseres ersetzt werden. Das Bessere war in diesem Fall, die eigene Verbindung zum göttlich Weiblichen, das Sicherheit und Geachtetsein gewährleistete. Doch auch hier stand erst noch etwas im Weg: Die Verbindung zum göttlich Weiblichen war von den Frauen durch den Einsatz ihrer weiblichen und mütterlichen Macht, inklusive von Magie ersetzt worden. Auch dies musste auch zuerst aufgelöst werden.
Jetzt konnte dieser Teil in der Frau, der sich nach dem männlichen sehnte und es ehrte, eingebunden werden und dadurch auch erst eine gesunde Beziehung zum Urmännlichen entstehen.
Abschluss
Jetzt konnten sich verschiedenen Anteile und Kräfte in uns wieder verbinden.
Die Energie von Krieg war auf verschiedenen Ebenen verwandelt:
- das Urtrauma, das unser Gefühl und Bewusstsein der Allverbundenheit blockierte, war jetzt angeschaut und gelöst.
- unsere eigenen Anteile von Durchsetzungswillen und Wehrhaftigkeit in uns in heiler Weise integriert
- das weibliche, das das Urmännliche wertschätzt, war wieder im Raum, sodass das Urmännliche in eine heile und erlöste Gestalt kommen konnte.
Die Zukunft fühlte sich in der Aufstellung jetzt offen und voller schöner Energie an.