Themenstellung war eine heile Verbindung unseres Wurzelchakras durch die anderen Chakren zu unserem Kronenchakra und damit verbunden auch eine heile Beziehung von uns zum Geld. In der Aufstellung wurde dann der große Entwicklungsschritt sichtbar, der für uns Menschen jetzt ansteht. Er wird eine Entwicklung von vielen Jahrtausenden zum Abschluss bringen und das Menschsein in eine neue Phase heben.
Aufstellungsbeginn: Wir (die Teilnehmer/Menschen), unser Wurzelchakra, unser Kronenchakra, Herzchakra, weitere Chakren, das Geld
Wir stehen relativ in der Mitte, Herzchakra und Solarplexuschakra sind relativ nahe, Kronen- und Wurzelchakra dagegen weit weg und wie abgeschaltet. Das Wurzelchakra liegt am Boden. Auch das Geld ist relativ entfernt und könnte von uns aus gerne näher sein. Es fühlt sich aber hier am Anfang neutral an: einfach als ein Tauschinstrument.
Jetzt zeigt sich, worum es in dieser Aufstellung geht: Ein großes Trauma in der Mitte des Raumes. Es ist verkapselt und sitzt im Wurzelchakra und in unserer Verbindung zur Erde. Es ist das Trauma des Untergangs Lemuriens – einer Kultur, in der wir Menschen untereinander, mit der Erde, dem Göttlichen tief verbunden waren und unsere Chakren heil und in Harmonie miteinander waren. Es steht für einen Kindheitszustand der Menschheit, in dem das individuelle Ich noch nicht erwacht und ausgebildet war. Ähnlich vielleicht wie bei den Naturvölkern.
Als Ursache des Traumas zeigte sich dieses erwachte Ich, wir haben es auch das atlantische Ich genannt. Die atlantische Kultur steht für eine Kultur, deren Grundlage, so wie in unserer gegenwärtigen Kultur, das Individuum und der Nutzen und das Wohl des Einzelnen ist.
Das "atlantische Ich" trägt viel Destruktivität in sich, es wollte sich separat und ohne das Göttliche erfahren. Deshalb war das Kronenchakra auch ganz in der anderen Ecke. Es konnte sich selbst nicht lieben und fühlte sich verurteilt und abgelehnt. Es nimmt keine Rücksicht auf die Erde oder die Ordnungen des Lebens. In ihm geht es uns nur darum, unsere Individualität und Freiheit zu erfahren, auszuleben und auszuprobieren. Dazu gehört auch die dunkle Seite der Freiheit, die der Nichtliebe kennenzulernen. Das atlantische Ich hat Lemurien zerstört, als dessen Gegenpol.
Die lemurische Verbundenheit, die im Trauma steckt, sieht und sagt, dass sie dem atlantischen Ich den Raum für dessen Entwicklung nicht hätte geben können. In Lemurien wurde sorgsam darauf geachtet, dass die Liebe nicht verletzt wird und die Chakren verbunden bleiben und das Göttliche in der Erde und in uns geehrt wird. Das erwachte, abenteuerlustige individuelle Ich hatte hier keinen Platz und zerstörte schließlich diese Kultur, um Raum für sich ohne Einschränkungen zu haben.
Wir hatten eine schwierige Beziehung zu diesem unserem atlantischen Ich. Wir hatten es gelebt und dann wieder abgespalten und nach außen auf andere projiziert und dort verurteilt.
Das Geld war im Raum die einzige Kraft, die zum atlantischen Ich hielt, es wertschätzte und unterstützte. Es verlor seine neutrale Bedeutung als Tauschmittel und wurde jetzt "parteiisch", indem es das atlantische Ich oder anders ausgedrückt, das Ego unterstützte. Es bekam jetzt auch Lust an der Macht und den von keinen ethischen Skrupeln beschränkten Gestaltungsräumen des Egos. Für uns wiederum wurde das Geld dadurch suspekt.
Um uns hier auf das Richtige ausrichten zu können, stellen wir das zukünftige, heile und erlöste freie individuelle Ich dazu. Es sagt, dass es eine "goldene" Energie hat.
Wir sagten nun zum atlantischen Ich: „Ich habe dich bisher ausgelebt, oder aber verdrängt, verurteilt und abgelehnt. Jetzt will ich einen neuen Entwicklungsschritt machen und mich auf das Heile und Göttliche in dir ausrichten und mich damit verbinden.“
Wir stellen auch dazu, was das atlantische Ich braucht. Dies zeigt sich als eine liebevolle Herzensqualität, die diesem Ich die Liebe gibt, die es nie bekommen hatte.
Bei uns waren auch noch viele Gefühle von Angst und Wut und Schmerz dem atlantischen Ich gegenüber. Bei näherem Hinschauen zeigte sich dann aber, dass dies eher die Gefühle dieses Ich selbst waren, die es abgespalten und auf uns projiziert hatte.
Jetzt konnten wir uns den Chakren zuwenden, die durch diese Situation in Mitleidenschaft gezogen waren. Jedes der Chakren hatte auch durch das Ego oder dessen Ablehnung Traumata und Missbrauch erlebt. Wir stellten in der Aufstellung dann auch jedem Chakra ein Heilfeld zur Verfügung.
Im Kronenchakra war durch dieses Geschehen die Energie umgekehrt worden. Statt dass durch das Kronenchakra die Präsenz der Göttlichkeit nach unten zu den anderen Chakren bis zum Wurzelchakra und zur Erde herunterkam, wurde sie nach oben weggelenkt.
Das Wurzelchakra brauchte auch tiefe Heilung. Viel Energie, die zu ihm gehörte, war zum Ego und zum Geld nach außen gewandert und fehlte dort. Es hatte keine Anbindung mehr an seine Göttlichkeit und die der physischen Welt. Es hatte auch eine Wut auf das Solarplexuschakra. Das Ich darin wollte die Begrenzungen durch das Wurzelchakra, das Physische, den Körper etc. nicht akzeptieren und überging sie immer wieder.
Das atlantische Ich hatte jetzt eine wertschätzende Liebe als Heilraum bekommen und brauchte das Geld jetzt nicht mehr als Stütze für seinen Platz und Selbstwert.
Das Geld war jetzt nicht mehr an dieses Ego geknüpft. Aber es war auch mit uns noch nicht richtig verbunden und vermisste die Wertschätzung, Lebendigkeit und Schaffenskraft, die es beim Ego erlebt hatte.
Wir wandten uns jetzt neu dem Geld zu, so dass eine Verbindung mit unserem Wurzelchakra und den anderen Chakren entstehen konnte. Jetzt zeigte sich Gold als das Element, das das Göttliche in der Materie repräsentiert. Gold ist die "Urmutter des Geldes", hat mir jemand gesagt. In dieser Gestalt fühlte sich das Geld nun geehrt und konnte einen guten Platz bei uns einnehmen.